Spannende Einblicke in die Herausforderungen der Landwirtschaft
In einer gemeinsamen Kennlernrunde, die mit dem Satz begann: „Wenn ich an Landwirtschaft denke, dann denke ich an…“ wurde schon sehr früh klar, dass alle Teilnehmenden diese mit Begriffen wie Tierwohl, Nahrung, großen Maschinen und Technik, aber auch Pestizide, Wetterbedingungen und Geld verbinden. Das MINT-Projekt wollte hier eine neue Sichtweise auf die Landwirtschaft der Zukunft richten
In vier abwechslungsreichen Workshops und Experimentierstationen setzten sie sich intensiv mit dieser nachhaltigen Form der Lebensmittelproduktion auseinander. Zunächst lernten die Teilnehmenden den Aufbau einer Aquaponik-Anlage modellhaft kennen und erfuhren, wie Fischzucht und Pflanzenanbau in einem geschlossenen Kreislaufsystem miteinander verbunden sind. Anschließend wurde die Funktionsweise genauer untersucht: Wie Nährstoffe entstehen, wie Wasser zirkuliert und welche technischen Komponenten dafür notwenig sind.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der praktischen Anwendung. Die Schülerinnen und Schüler beobachteten eine reale Anlage, führten kleine Experimente zum Nachweis von Nähr- und Inhaltsstoffen durch und stellten Fragen zu Pflege, Wartung und Steuerung der Systeme. Abschließend wurden die Vor- und Nachteile der Aquaponik gemeinsam diskutiert – von Ressourceneffizienz und Umweltfreundlichkeit bis hin zu technischem Aufwand und Kosten.
Der Projekttag bot einen anschaulichen Einblick in ein zukunftsorientiertes Thema und zeigte, wie MINT-Wissen praxisnah, interdisziplinär und nachhaltig vermittelt werden kann. Er hat Lust auf mehr gemacht, darin waren sich die Schüler*innen und die betreuenden Lehrerinnen Frau Zabka und Frau Koopmann-Meyer einig. Für das kommende Schuljahr plant das Netzwerk MINTeinander neue Projekttage.